Gemeinde Frickingen

Grußwort zum Gemeindejubiläum

12.02.2014

„40 Jahre Gemeinde Frickingen – eine Erfolgsgeschichte“

Joachim A. BöttingerLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Leserinnen und Leser,

zum 1. Januar 1973 trat die „Vereinbarung über den Zusammenschluss der Gemeinden Altheim - Frickingen und Leustetten“ in Kraft, die zuvor am 28. November 1972 von Bürgermeister Franz Vogler für die Gemeinde Altheim, Leopold Schweizer für die Gemeinde Frickingen und Bürgermeisterstellvertreter Wilhelm Schenzle für die Gemeinde Leustetten unterschrieben hatten. Damit wurde die Geschichte der ehemals drei selbständigen Gemeinden neu geschrieben.

Unter einem Jubiläum verstehen wir gemeinhin eine Erinnerungsfeier bei der Wiederholung eines besonderen Datums. Der 1. Januar 1973 war für die Gemeinde Frickingen ein „besonderes Datum“ - es war die „Geburtsstunde“ der neu gebildeten Gemeinde Frickingen. Altheim, Frickingen und Leustetten gehören mit zu den ältesten Gemeinden in unserem schönen Bodenseekreis, der zusammen mit uns Geburtstag hat.

Ein Chinesisches Sprichwort sagt: „Wer der Vergangenheit nachgeht, erfährt auch stets einiges über die Zukunft“. Die strukturellen Veränderungen in den letzten vierzig Jahren waren in der Gemeinde vermutlich durchgreifender, als diese im Verlauf vergangener Zeiten. Umso wichtiger war und ist es, Veränderungen behutsam vorzunehmen. Vergleichen wir die Vergangenheit mit der Gegenwart, dann hat die Gemeinde mit den Ortsteilen zwar ihr Gesicht verändert, aber keinesfalls verloren. Für die Zukunft gilt daher, unsere gemeindliche Eigenart zu erhalten, zu pflegen aber auch weiter zu entwickeln. Dazu gehören insbesondere auch die ausgewogene Weiterentwicklung der einzelnen Ortsteile und deren Besonderheiten.

Was sind unsere gemeindlichen Markenzeichen?
Ich denke es ist das funktionierende und vielfältige Netzwerk im Miteinander. Dieses funktioniert auf unterschiedlichsten Ebenen und Handlungsfeldern! Zahlreiche Vereine und Gruppen bieten abwechslungsreiche Angebote in Sport, Kultur und auf sozialem Gebiet. Das ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde ist auf hohem Niveau und bemerkenswert gut. Die Herbstnacht und der Herbstmarkt dokumentieren in eindrucksvoller Weise die Vielfalt im gemeindlichen Miteinander.

Darüber hinaus sorgen leistungsfähige Betriebe für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Einwohnern und vorhandenen Arbeitsplätzen in der Gemeinde. Gut aufgestellte Dienstleistungs-, Handwerks-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe fühlen sich bei uns zu Hause. Die vorhandene gemeindliche Infrastruktur und die Attraktivität unserer Region machen Frickingen zu einem entwicklungsfähigen Betriebsstandort und bringen damit qualifizierte Arbeitskräfte in die Gemeinde. Der örtliche Wirtschaftsrat integriert und fördert die betriebliche Entwicklung unserer Gemeinde vorbildlich.

Die letztliche Verantwortung für die gute und ausgewogene Entwicklung unserer Gemeinde lag und liegt nach wie vor in Händen des Gemeinde - und Ortschaftsrates sowie in einer leistungsfähigen Verwaltung. Den genannten Gremien darf ich konstatieren, dass wir - trotz bisweilen unterschiedlicher Meinung - stets zum Wohl der Gemeinde handelten und dementsprechende Beschlüsse gefasst haben.

Bei dieser guten Ausgangslage können wir alle im Jubiläumsjahr mit gestärktem Selbstbewusstsein in die Zukunft blicken.

Ich wünsche der Gemeinde und allen, die hier wohnen, arbeiten und sich wohlfühlen, alles Gute für die Zukunft.

Abschließend sage ich herzlichen Dank an den Vorsitzenden unseres Kulturkreises Albert Mayer und seinem Team für die sehenswerte Rathausausstellung, die gelungene Jubiläumsveranstaltung am 5. Oktober 2013 in der Graf-Burchard-Halle und die Herausgabe dieser informativen Jubiläumsausgabe.

Ihr Joachim A. Böttinger, Bürgermeister


 
 
 
 

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