Gemeinde Frickingen

Nahwärmeversorgung Frickingen

Energiedorf Frickingen

Energie FrickingenFrickingen ist engagiert im Umweltschutz und avanciert zur ökologischen Vorzeige-Gemeinde: Seit Jahren setzt man auf umweltbewusstes Bauen mit Holz sowie auf eine Fernwärmeversorgung durch Hackschnitzel. Architektur- und Holzbaupreise für Rathaus, Graf-Burchard-Halle, Feuerwehrhaus und Bauhof belegen dies eindrucksvoll.
Die öffentlichen Gebäude beziehen Ökostrom, die Bürger Frickingens investieren gemeinsam in Photovoltaikanlagen und liegen in der „Solarliga“ innerhalb Baden-Württemberg bereits auf Platz vier.

Nahwärmeversorgung Altheim – KfW Programm „Erneuerbare Energien“

Neben der seit 1997 durch einen privaten Contractor betriebenen Nahwärmeversorgung in Frickingen wurde nunmehr kommunal in den Gemeindewerken Frickingen im Ortsteil Altheim der Bau einer Holzhackschnitzelanlage befürwortet.

Aus ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten hatte der Gemeinderat angeregt, im Rahmen der energetischen Sanierung der Außenfassade des Benvenut-Stengele-Hauses auch die alte Ölheizung durch den Neubau einer Holzhackschnitzelanlage zu ersetzen. Neben den gemeindlichen Einrichtungen (Kinderhaus, Musikhaus) wurde auch – insoweit wirtschaftlich vertretbar – privaten Anliegern die Möglichkeit zum Anschluss angeboten.

In der Sitzung vom 02.08.2011 wurde im Gemeinderat dem Bau und Betrieb einer Holzhackschnitzelanlage sowie dem Aufbau eines entsprechenden Nahwärmenetzes zugestimmt. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass neben den beiden „öffentlichen“ Abnehmern weitere 9 private Grundstücke anzuschließen sind.
Durch diese „Größe“ war gesichert, dass sich die Investitionskosten in Höhe von 400 T€ für alle Anschlussnehmer wirtschaftlich im laufenden Betrieb darstellen lassen.

Zudem konnte das Vorhaben in das KfW-Programm Erneuerbare Energien "Premium" aufgenommen werden, in welchem besonders förderungswürdige größere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt mit zinsgünstigen Darlehen der KfW und mit Tilgungszuschüssen, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziert werden, unterstützt werden.
Das KfW-Programm ist eine Initiative des BMU und der KfW für eine zukunftsfähige und nachhaltige Energieversorgung sowie für Umwelt- und Klimaschutz.

Die Gesamtinvestition konnte insofern einen Darlehensanspruch in Höhe von 265 T€ abzgl. Tilgungszuschuss in Höhe von 66 T€ für die Feuerungsanlage (Heizkessel), die Leitungstrasse sowie die Hausübergabestationen geltend machen.

Mit den Tiefbauarbeiten (Leitungsführung) wurde im Herbst 2011 begonnen, die Anlage ist in Teilen im Frühjahr 2012 in Betrieb gegangen.

Nahwärmeversorgung Frickingen (Holzhackschnitzel)



Anlage Frickingen Anlage Altheim


Firma SWL Gemeindewerke




Inbetriebnahme
Januar 1998 April 2012




Investitionskosten 1998 675.000 € 394.000 €
Investitionskosten 2002 250.000 €
Investitionskosten 2013 225.000 €




Förderung
113.000 € 42.000 €




Holzkessel
650 KW 350 KW
Ölkessel
435 KW 200 KW


300 KW




Hackschnitzelbunker
220 cbm 60 cbm




Wärmenetz


Hauptleitungen
Stahlrohr/Kunststoff Stahlrohr/Kunststoff


Kunststoff Kunststoff


3000 mtr 900 mtr




Wärmemenge/Jahr
2100 MWh 650 MWh
Hackschnitzelbedarf/Jahr
3200 cbm 1000 cbm
Einsparung Heizöhl/Jahr
230.000 l 72.000 l
CO² Einsparung / Jahr
640 to 200 to
 
 

Liegenschaften Frickingen:

Rathaus - Wohn- u. Geschäftshaus - Petershauserhof - Betreutes Wohnen - Feuerwehrhaus - Schule mit      Halle - Bauhof - 81 Wohnhäuser

Liegenschaften Altheim:

Benvenut-Stengele-Haus - Musikhaus - Hirschen - 2 Gasthäuser - 6 Wohnhäuser

 

 

GEMEINDE FRICKINGEN

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Kirchstraße 7
88699 Frickingen

 07554/9830-0
 07554/9830-12

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ÖFFNUNGSZEITEN

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Mi:  14.00 Uhr - 18.00 Uhr