Gemeinde Frickingen

Partnergemeinde Frick

 
 
Gemeinde Frick
Frick
 
Gemeindenamen
Frick
Bevölkerungszahl
4013
Anschrift
Gemeindekanzlei, 5070 Frick
Gemeinderat
Daniel Suter, Gemeindeammann
Heinz Schmid, Gemeindeschreiber
Internet
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Vom Marktflecken zur Zentrumsgemeinde

1701 erfüllte Leopold 1., "von Gottes gnaden Erwählter Römischer Kaiser", den Frickern einen langen gehegten Wunsch, indem er ihnen das Marktrecht verlieh, um die durch Kriege und Missernten entstandene Not zu lindern.

Damit konnte Frick seinen Stellenwert als bedeutender Handelsplatz festigen. Längst sind die vier Jahrmärkte - Fasnachtsmarkt, Maimarkt, Augustmarkt und Martinimarkt - mit jeweils rund 300 Ständen - zum unverzichtbaren Bestandteil des Wirtschaftslebens und zum Treffpunkt der Region geworden. Trotzdem müssen sich auch liebgewonnene Traditionen dem Wandel der Zeit anpassen. Strukturveränderungen in der Landwirtschaft zwangen zur Aufhebundes Viehmarktes. Seit 1994 finden Weihnachtsmärkte statt.

Die wirtschaftliche Notlage der wachsenden Bevölkerung konnte nicht kurzfristig verbessert werden. Deswegen sahen sich zwischen 1850 und 1860 nicht weniger als 155 Einwohner - 14 % der Bevölkerung - zur Auswanderung nach Amerika gezwungen. Andere fanden ihren Arbeitsplatz nach 1 835 jenseits der Grenze, im nächstgelegenen Industrieort Säckingen, der in einem Fussmarsch von 7 Kilometern zu erreichen war. Die Stadt wurde zum " Brotkorb" des Fricktals, bis der Erste Weltkrieg die historischen Verbindungen unterbrach.

Obwohl der Marktflecken seit jeher durch eine gute Verkehrslage begünstigt war, rückte man mit dem Bahnbau noch stärker ans pulsierende Wirtschaftsleben. Zum leistungsfähigen Gewerbe gestellten sich erste Industriebetriebe. Aus dem 1887 gegründeten Handwerksbetrieb des Webstuhlschreiners Jakob Müller entwickelte sich ein erfolgreiches, weltweites Unternehmen mit über 600 Arbeitsplätzen in Frick. Zu einem weiteren personalintensiven Grossbetrieb gedieh das Dachziegelwerk, das die reichen Tonvorkommen, die bis 1904 in Handziegeln verwertet worden waren, industriell zu verarbeiten begann. Grössere Firmen in verwandten Branchen sind auch die Kunststeinfabrik Studer AG und die Stahlton AG. So wandelte sich das von Acker- und Rebbau dominierte Bauerndorf allmählich zu einem Wirtschaftszentrum, dessen verkehrstechnische Erschliessung mit Bahn und Bussen zunehmend verfeinert wurde. In den letzten Jahren ist der Dienstleistungssektor besonders stark gewachsen. Augenfällig sind die neueren Bauten von Grossverteilern, die sich mit zahlreichen Läden und Geschäften zum regionalen Einkaufszentrum ergänzen. Insgesamt finden über 2.200 Menschen ihren Arbeitsplatz in Frick.

 
 

Sehenswürdigkeiten

SehenswürdigkeitenWer Frick erwandern möchte, tut dies am besten im Frühling zur Zeit der Kirschbaumblüte, wenn die Natur ihre ganze Pracht entfaltet. Weithin sichtbares Wahrzeichen von Frick ist die 1716 erbaute barocke Pfarrkirche mit ihren ebenso stattlichen Nebengebäuden. "Marktort" und "Sauriermuseum" steht auf den Willkommtafeln an den Ortseingängen. Beides - ein Markttag oder der Besuch im modernen Sauriermuseum mit dem 220 Millionen Jahre alten Plateosaurierskelett aus dem Fricker Tonabbaugebiet sind Erlebnisse, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Info-Telefon Sauriermuseum: 062/865 28 06.

GEMEINDE FRICKINGEN

Gemeindeverwaltung Frickingen
Kirchstraße 7
88699 Frickingen

 07554/9830-0
 07554/9830-12

 nffrckngnd

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo - Fr: 08.00 Uhr - 12.00 Uhr
zusätzlich:
Mo: 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Mi:  14.00 Uhr - 18.00 Uhr